zu viel…

Ich bin gerade aufgewacht, ich habe geträumt, viel getràumt. Ich war ein kind und habe auch ein leben einer jugendlichen oder heranwachsenden geführt, habe nähe gesucht, bei jemandem, dar mich immer runter macht, ich kuschelte mich gerade an ihn, wieder kind und sagte, dass ich ihn gerne habe und mich wohl fühle, brauchte einfach nur geborgenheit und nähe..

Dann bin ich aufgewacht, mein mann zog gerade arbeitsschue an, mein mund war zu ausgetroknet um von dem abschiedskuss ein gefühl zu speichern und er ist zur tür raus..wieder kommt er um 21 uhr abends, er hat nach der arbeit seminar.

Und ich bleibe in der wohnung, hell, er geht raus in die welt, dunkel.

Und ich bleibe zurück, noch das kind aus meinem traum, ich trinke seinen kaffe aus, mein mund bleibt trocken, mir ist schlecht, mein körper fühlt sich scher an und kribbelt, ich zittere.

Mir ist nicht kalt, nicht heiß, ich schwitze und friere, meine beine sind frei, ich trage einen pulli, ich muss würgen. Das licht der lanpen brennt in meinen augen, es ist so grell, ich muss doch nicht kotzen.

Draußen entladen die lieferanten, überall sind läden, die wahre bekommen. Ich höre Klappen auf und zu gehen, wagentüren, laderampen, das gesumm der motoren und elektronik.

Mir ist seltsam, meine nackten fügße fühlen sich unsicher in der schwebe, fest am boden.

Ich schaff es nicht, ich bin allein, meine 19 mon.alte tochter schläft noch, lege ich mich wieder hin, habe ich keine sekunde mehr für mich, ich zottere, kann kaum schreiben, doch es geht irgendwie, warum schreibe ich? Etrwa muss sich ändern, das kind aus meinem traum steckt mir noch in den knochen, langsam weicht es von mir, meine hände werden immer mehr die der 28ig jährigen, auch meine stirn, meine füße, langsam meine waden. Warum schreibe ich, wie mit 16.

Gerade noch hat mich das gefühl gelähmt, dass ich das alles nicht schaffe, heute nicht, heute ist der schmerz zu groß heute ertrage ich es nicht mich um meine jüngste zu kümmern.

Der kaffee und der zucher errei hen langsam meine zellen, noch immer sind meine glieder zu schwer, zu klamm.

Wieder bin ich in diese realität erwacht, wieder ein tag, der ohne meine große beginnt, der ohne sie forüberziehen wird und ohne sie endet, die einzige möglichkeit sie zu integrieren ist an sie zu denken, an das was war und das, was hätte sein sollen. Und nun kommen auch die trähnen, der verzweiflung, die mich schüttelt, mich lähmt, mir übelkeit bereitet, mich beteubt.

Nun finde ich die kraft nach der kleinen zu schauen, da ist diese angst, diese unbändige angst, dass sie aufhört zu atmen, dass ihre lippen blau sind..

Sie liegt und atmet..sanft, zuversichtlich.

Langsam zieht sich die schwere in rücken und nacken zurück, egal, alles egal, nur die kinder sind wichtig, ihre zukunft, eine zukunft, die ich erhalten muss, eine zukunft die es nie geben wird, beides nebeneinander.

So vieles macht die große aus und da ist der hammer, auf der öberhohlspühr der schnellstraße hört diese einfach auf und dieser schmerz, diese sehnsucht, diese sehnsucht nach dem tag, da sie auszieht in ihr leben, das ihre entscheidungen lenken wird, das sie bestimmt und uns hineinlässt, wenn wir es gut gemacht haben mit ihr. Sie stark machen zu dürfen führ ihr eigenes leben, war mein treibstoff. Es war alles so richtig mit ihr. Wir waren ein team, so wie ich es immer wollte. Diese großen braunen augen, das vertraun darin, wenn sie mich anschaut.

Das nicht begreifen können, noch schlimmer das wissen.

Jeden tag flehe ich die welt an, dass ich aufwache und es ist wieder februar, das mein engel aus ihrem bett hüpft und sich mit trappelschritten ankündigt, mich umarmt, stürmisch, fest, sicher, mich wieder loslässt und anfängt zu erzählen, ihre kleine schwester umarmt, bis sie glugst und dann abwehrbewegungen macht, sofort lässt sie die große los und fliegt einem kolibri gleich durch die wohnung um energie zu verbrennen.

Sieses licht ist aus und die wärme ist kalt,..

Die welt hatte kein wunder übrig für sie, kein erwachen für mich.

Der nächste schritt, wenn das alles wirklich geschehen ist, wenn es keinen weg gibt aus asche wieder ein lachen zu machen..

..dann darf nie wieder einem kind so etwas geschehen..und auch hier, geht es weiter, jeden tag, es ist so viel leid auf der welt und kein gebeht, kein wiederstand ändert das.

Sie hätte etwas bewirkt, alle, die sie kennen lernten wussten, dass sie etwas besonderes ist etwas großes tun wird. Sie darf es nicht, übrig geblieben strampeln wir.

Ich will garnicht aufstehen, ich will nicht, dass es mir besser geht, mein kind ist gestorben, warum sollte ich glücklich sein wollen?

Mein kleines kind lebt, ich will, das soe glücklich ist, alles andere hat seinen wert verlohren.

Der weg führt bergab, egal in welche richtung, ein zurück gibt es nicht.

Und berg ab laufe ich, einen drachen mit ihrem lachen aufsteigen lassend.

Sie ist aufgewacht und begrüßt den neuen morgen und wundert sich über meine tränen.

Lovis

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