Geschlechtergerechte Schule

 

 

So stelle ich mir mein Utopia vor!!!

Dieser text stammt aus einem  pdf-dokument, das auf www.frauenundschule-hessen.de frei zum download steht.

Gestoßen bin ich auf die geschlechtergerechte schule, als ich anerkanntere stimmen suchte, um mein anliegen bei der kita der Kleinen schriftlich vorzutragen..

„Frauen und Schule Hessen e.V. http://www.frauenundschule-hessen.de / contact@frauenundschule-hessen.de

 

Geschlechtergerechte Schule spricht Mädchen und Jungen nicht ihre Geschlechtsidentität ab, wenn sie Interessen und Begabungen zeigen, die überliefert als männlich oder weiblich eingestuft werden.

Geschlechtergerechte Schule begleitet und fördert die Mädchen und Jungen auf dem Weg ihrer jeweils individuellen Entwicklung zum erwachsenen Menschen; alle Bedürfnisse, Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen werden berücksichtigt und weiterentwickelt. Ein Junge ist ein Junge, unabhängig davon, ob sein Interessensschwerpunkt im Bereich der Physik oder im Bereich der Kunst liegt; er ist und bleibt ein „richtiger“ Junge, unabhängig davon, ob er nun lautstark und aggressiv ist oder empfindsam und zurückhaltend. Ein Mädchen ist und bleibt ein Mädchen, ob sie* nun gerne Gedichte liest oder physikalische Experimente durchführt; sie ist und bleibt ein „richtiges“ Mädchen, ob sie nun wortgewaltige Streiterin oder stille Zuhörerin ist.

* Das Pronomen „es“ wird im Zusammenhang mit Mädchen nicht verwendet, da Mädchen nicht geschlechtslos und neutral sind, sondern weiblich.

Geschlechtergerechte Schule ordnet Mädchen und Jungen, Frauen und Männer nicht hierarchisch und teilt ihnen nicht abhängig vom Geschlecht bestimmte Aufgabenbereiche (führend-leitend-dominant / dienend-helfend-fürsorglich/… )zu.

Geschlechtergerechte Schule ist geprägt vom demokratischen Umgang der Geschlechter miteinander.

Geschlechtergerechte Schule eröffnet Mädchen und Jungen gleichermaßen alle Perspektiven der Zukunftsgestaltung im Hinblick auf die Ausgestaltung von Arbeit als Berufsarbeit, Hausarbeit und Familienarbeit.

Geschlechtergerechte Schule stülpt nicht Vorgeformtes über,

sondern bildet Lebensqualität;

sie ist neugierig und offen für vielfältige Lebenswege:

„Ein Kind spricht 1000 Sprachen. Wir Erwachsenen sollten uns bemühen, wenigstens einige davon zu erlernen.“

[ FilmZitat betr. Skandinavisches Schulsystem] Geschlechtergerechtigkeit spiegelt sich im gesamten Lebensraum Schule, in:

Machtstrukturen Entscheidungprozessen

Raumgestaltung Unterrichtsinhalten Unterrichtsmethoden Sozialverhalten Gesprächskultur

Lernzielen Rahmenprogrammen Freizeitangeboten

Richtlinien und…und…und

 

Beispiele:

Gerechte Teilhabe von Frauen und Männern an Funktionsstellen – insbesondere bei Leitungsfunktionen

Fortschreibung bzw. Verbesserung des HGlG ( Fakt: Schulamtsbezirke mit 0% !!! Frauen in Leitungsfunktionen bei Stellen mit hohem Einkommen und Prestige – vgl. qualitative Diskriminierung)

Geschlechtsparitätisch besetzte Schulleitung:

„Damit alle Lehrenden und Lernenden die Möglichkeit haben, bei Aussprachen und disziplinarischen Problemen ihre Anliegen mit einer gleichgeschlechtlichen Führungsperson zu bereden, ist die Schulpflege für eine verschiedengeschlechtliche Zusammensetzung der Schulleitung

besorgt.“(Leitfaden Erziehungs- und Kulturdirektion Basel-Landschaft, „Gretel und Hänsel“, S.9)

Das Gleiche gilt für Klassenleitung, KlassensprecherInnen, SchulsprecherInnen, ElternvertreterInnen, VertrauenslehrerIn…

GeschlechtsParitätisch besetzte Beurteilungskommision bei Stellenbesetzungen

Nicht Tradieren überkommener

Geschlechtsrollenklischees – sondern

individuelle, geschlechtsunabhängige Förderung der jeweiligen Begabungen und

Interessen von Jungen und Mädchen

Kurswahl

Positive Verstärkung der naturwissenschaftlich-technischen Interessen von Mädchen Positive Verstärkung der musisch-sprachlichen Interessen von Jungen Keine Verschwendung von Kompetenzen!

Kompetenzen

Förderung von Kompetenzen im intellektuell – kognitiven, kommunikativen, sozialen und emotionalen Bereich unabhängig vom Geschlecht der Kinder

Fächerinhalte / Curricula / Schulbücher

Positive Vorbilder für Mädchen und Jungen vermitteln:

keine einseitige Vermittlung von Kenntnissen über „große“ Männer in Naturwissenschaft, Kunst, Literatur, Geschichte etc sondern gleichermaßen Vermittlung von Kenntnissen über „große“,

bedeutende Frauen als Vorbild für Mädchen.

Keine Genehmigung von Schulbüchern mit geschlechterdiskriminierenden Inhalten.

Pflege und Förderung eines geschlechterdemokratischen Umgangs der

Geschlechter miteinander

betr. Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen und Schüler Lehrerinnen und Schüler Lehrer und Schülerinnen

Gewaltfreie Sprache

insbesondere eine geschlechterdemokratische Gesprächskultur

Stärke ohne Fäuste

Training verbaler Konflikbewältigung in fairem Umgang miteinander und Förderung

konstruktiver Selbstbehauptungsmethoden

Maßnahmen zur Förderung des Selbstvertrauens

Geschlechtergerechte Sprache

Sichtbarmachen von Mädchen und Frauen in der Sprache durch Benennung und nicht Vortäuschen einer männlichen Sprache als geschlechtsneutral. Work-Life-Balance

beide Geschlechter – Jungen und Mädchen – vorbereiten auf ein selbstgestaltetes, selbstverantwortetes Erwachsenenleben, bzw. die Wahrnehmung von Aufgaben sowohl im Rahmen der Berufsarbeit als auch im Rahmen der Familienarbeit

Stärkung von Personen ( unabhängig ob Frau oder Mann) , die Familienpflichten zu erfüllen haben:

Bsp: Familiäre Zwänge und Verpflichtungen haben Vorrang bei der Stundenplangestaltung (Öffnungszeiten der Kindergärten etc).

Berufswahlvorbereitung

keine Einengung der Jugendlichen auf „typische Männerberufe“ bzw. „typische Frauenberufe“, sondern vielfältige Möglichkeiten für beide Geschlechter eröffnen, Berufsfelder jeder Berufsgruppe aktiv zu erleben : technisch-handwerkliche Berufspraktika + soziale Berufspraktika + gewerbliche Berufspraktika

GenderTrainings

als Fortbildungsangebote im Rahmen der LehrerInnenFortbildung

und als

verpflichtender, prüfungsrelevanter Bestandteil der

Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer.

Die Koedukation von Jungen und Mädchen darf nicht

unreflektiert stattfinden, sondern muss

reflektiert, weiterentwickelt und neu gestaltet werden!

„Geschlechterbewusste Pädagogik ist eine Aufgabe für alle Schulstufen. [Insbesondere jedoch] in der Zeit der Adoleszenz, schwerpunktmäßig in der Sekundarstufe I, ist die Entwicklung der geschlechtlichen Identität ein besonders intensiver Prozess. Hier werden auch bedeutsame Weichen für die

weitere Lebensplanung gestellt, Chancen für selbstbestimmte und selbstbewusste Entscheidungen von Mädchen und Jungen eröffnet.“

( Koedukation in der Schule. Eine Handreichung zur Gestaltung der koedukativen Schule. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, NRW, 1.Aufl.2002, S.8 (Hervorhebungen von B.Peschl)

 

Ein weiterführender Fundus von Aspekten enthält das aktuelle Sammelwerk Barbara Koch-Priewe (Hrsg):

Schulprogramme zur Mädchen- und Jungenförderung. Die geschlechterbewusste Schule. BeltzPädagogik 2002

Eine ausführliche Rezension des Bandes findet sich im Internet unter http://www.frauenundschule- hessen.de, direkt auf der Startseite unter dem Button „Geschlechterbewusste Schule“. Die Koedukation von Jungen und Mädchen darf nicht unhinterfragt

stattfinden; Lehrerinnen und Lehrer müssen für GenderFragen sensibilisiert werden, damit Schule den Anforderungen der Zukunft

gerecht werden kann:

Reflexive Koedukation

– Erziehung zur Gleichberechtigung –

durch Gendermainstreaming im Bildungsbereich

Tief verwurzelte GeschlechtsrollenStereotype beeinflussen bewusst und unbewusst das Verhalten von Frauen und Männern bzw.Mädchen und Jungen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weist u.a. in seiner Schrift über „20 Jahre Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau“ (Bonn, Jan.2000) ausdrücklich auf die negativen Auswirkungen von stereotypen Auffassungen in Bezug auf die hierarchische Rollenverteilung von Mann und Frau insbesondere bezüglich des Gewaltproblems hin und verweist in diesem Zusammenhang auf die Forderung der Vereinten Nationen, „auf allen Bildungsebenen und in allen Unterrichtsformen“ auf das Ziel der Beseitigung von Geschlechtsrollenstereotypen hinzuarbeiten (vgl.Teil 3,Art.10c) .Klischeehafte Zuweisungen von Begabungen und Fähigkeiten verdrängen junge Frauen in Berufszweige, die bezüglich Einkommen und Zukunftsfähigkeit niedriger eingestuft sind. Die einseitige Zuweisung der Rolle der Betreuung und Erziehung von Kindern, der Familienarbeit sowie der reproduktiven Tätigkeiten der Hausarbeit (nur 2% der Väter in Deutschland beantragen Elternzeit) verordnet Frauen die finanzielle und soziale Abhängigkeit von einem „Ernährer“: nur 3% der Männer arbeiten Teilzeit, lediglich 0-10% der Führungspositionen sind von Frauen besetzt. Die international anerkannte Agenda 21 definiert ausführlich im Kap.24 Zukunftsfähigkeit insbesondere als Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern; nur unter aktiver Mitarbeit und Einflussnahme von Frauen kann unsere Gesellschaft zukunftsfähig sein.

Schule als Lernort fürs Leben muss sensibel sein für Geschlechtsrollenstereotype und Jungen und Mädchen ermöglichen, sich frei von jeglichem Rollenzwang ihren Neigungen, Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln und als aktives Mitglied die Gesellschaft mitzugestalten.

Doch noch immer kommen Praktikantinnen und Praktikanten, Referendarinnen und Referendare in die Schulen, die die Schülerinnen und Schüler ebenso wie sich selbst als geschlechtsneutrale Wesen wahrnehmen und nur von „Schülern“, „Kindern“ oder Jugendlichen“ sprechen, anstatt die jeweils geschlechtsspezifischen Bedingungen für erfolgreiches Lernen bewusst zu machen und sie im Unterricht zu berücksichtigen. Dieses Verhalten jedoch verhindert die Erreichung eines demokratischen Geschlechtsverhältnisses.

Noch immer ist der „geheime Lehrplan“ in Kraft, der Mädchen mathematische, naturwissenschaftliche bzw. technische Begabungen nicht zuordnet, noch immer müssen sich Mädchen negativ sanktionieren lassen, wenn sie diese Begabungen leben wollen:

Wenn Pisa positive Folgen haben soll, dann darf u.a. die naturwissenschaftliche Kompetenz von 50% der Kinder nicht wegsozialisiert werden! Diese Verschwendung sollten wir uns nicht mehr zumuten!

Non scholae – sed vitae: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – zumindest sollte es so sein. Doch Schule nimmt die Zukunft des Lebens nicht zur Kenntnis: In Zeiten von Agenda 21 und Gendermainstreaming werden in den Schulen weiterhin überkommene Schemata tradiert, die Geschlechtsrollen festigen, die die Jungen und Mädchen in keinster Weise auf ihr „Leben“ vorbereiten: die absolute Notwendigkeit für jeden erwachsenen Menschen mit Kindern Familienarbeit und Berufsarbeit zu organisieren und zu harmonisieren ( work-life-balance ) ist non- existent; der geheime Lehrplan bereitet Jungen und Mädchen nicht auf diese Rollen vor, sondern er spaltet wie ehedem die Geschlechter und erzieht Jungen für das Berufsleben und Mädchen für das Familienleben.

Probleme unter dem Aspekt „Gender“ zu betrachten, heißt

die Ergebnisse der PISA Studie nicht pauschal als Defizit unserer Jugendlichen in den Bereichen Lesekompetenz und Naturwissenschaften zu definieren, sondern im Sinne einer effektiven Problemlösungsstrategie wahrzunehmen, dass einerseits gezielt die Lesekompetenz der männlichen Jugendlichen gefördert werden muss und dass andererseits gezielt dafür gesorgt werden muss, dass die naturwissenschaftlichen Begabungen der weiblichen Jugendlichen nicht dadurch brachliegen, dass ihnen derlei Begabungen direkt und indirekt abgesprochen werden. In einer Handreichung u.a. des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen werden konkrete Maßnahmen hierzu ausführlich dargestellt.

Probleme unter dem Aspekt „Gender“ zu

betrachten, heißt

die koedukative Schule, also das gemeinsame Unterrichten und Erziehen von Jungen und Mädchen nicht unreflektiert stattfinden zu lassen, sondern das auch und insbesondere in diesen Zusammenhängen wirkende Verfestigen von überkommenen Geschlechtsrollenklischees durch Bewusstmachen aufzudecken. Immer noch werden in unseren Schulen in den sog. geheimen Lehrplänen unreflektiert die unterschiedlichen Facetten der sozialen Rollen des lautstarken, dominanten Mannes und der zurückhaltenden, nachgeordneten Frau gelehrt. (Bsp. Biologie: Nur die Jungen werden aufgefordert, an ihren starken „Muckis“ die Wirkungsweise von Muskeln zu demonstrieren / Bsp. Klassenleitung: Beim Schulfest dürfen die Mädchen nicht die Brötchen aufschneiden, da dazu der Umgang mit scharfen Messern notwendig ist, das können die Jungs besser; die Mädchen sollen den Salat putzen! / Bsp: Disziplin: Mädchen werden als „soziale Schmiere“ missbraucht, indem man sie zwecks Aufrechterhaltung der Ordnung zwischen zwei undisziplinierte Jungen setzt…. u.s.w….u.s.w.) Der Verein Frauen und Schule Hessen e.V. setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die Koedukation in den Schulen reflektiert, weiterentwickelt und neu gestaltet wird im Hinblick auf ein gerechtes Zusammenwirken der Geschlechter. Die Ausbildung der Referendare und Referendarinnen muss als prüfungsrelevanten Bestandteil u.a. ein verbindliches GenderTraining enthalten, damit die Lehrerinnen und Lehrer sich in ihrer sozialen Rolle als Männer und Frauen bzw. ihre Schülerinnen und Schüler in deren Rolle als Mädchen und Jungen, Frauen und Männer wahrnehmen lernen. Wenn junge Männer unbeschadet ihres sozialen Ansehens als „richtiger“ Mann, einen LiteraturLeistungskurs oder eine TanzAG wählen können und junge Frauen unbeschadet ihres sozialen Ansehens als „richtige“ Frau einen Physik- oder ChemieLeistungskurs besuchen können, wenn junge Männer und junge Frauen gleichermaßen die Chance haben, Menschen ihres Geschlechtes als positive, aktive Vorbilder im Rahmen des Unterrichtsstoffes und der realen Schulsituation beispielsweise in Führungspositionen wahrzunehmen, dann haben wir eine Schule, die beiden Geschlechtern gerecht wird. Die schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren ergreift bereits seit 1993 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Schulen im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Broschüre „Gretel und Hänsel. Leitfaden zu einer geschlechtergerechten Schule“ enthält die Eckpunkte des Programmes.

Probleme unter dem Aspekt „Gender“ zu

betrachten, heißt

Gewalt an Schulen nicht pauschal als Jugendgewalt, sondern primär als Jungengewalt zu erkennen und durch entsprechende Jungensozialarbeit bzw. Jungenprojekte dieses Problem gezielt anzugehen. Jungenarbeit und Mädchenarbeit können nur in Ergänzung erfolgreich sein, daher müssen parallele Maßnahmen ergriffen werden, um das Selbstvertrauen und das Durchsetzungsvermögen der Mädchen zu stärken bzw. den Jungen konstruktive Alternativen zur Demonstration von Stärke („Stärke ohne Fäuste“) aufgezeigt werden.

Probleme unter dem Aspekt „Gender“ zu

betrachten, heißt

zu erkennen, dass ungelöste Konflikte unterschiedliche Auswirkungen auf Mädchen einerseits und Jungen andererseits hat: Jungen wenden sich offensiv nach außen ( Aggression, Gewalt), während Mädchen sich nach innen wenden ( Depression) und sich selbst schädigen (Essstörungen). Vor dem Hintergrund dieser differenzierten Betrachtensweise können Probleme zielgerichteter gelöst bzw. tw. erst als solche erkannt werden. und…und…und Aus all den genannten Gründen ist es dringend erforderlich, die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer für diese wichtige Aufgabe zu qualifizieren: Insbesondere durch die verbindliche Durchführung u.a. von GenderTrainings im Rahmen der prüfungsrelevanten Ausbildungsphasen der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer soll sichergestellt werden, dass Schule auf die vielfältigen Anforderungen der Zukunft in einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft vorbereitet.

Gender-trainierte bzw. gender-sensible

Lehrerinnen und Lehrer

nehmen geschlechterdifferenzierte Verhaltensweisen dort wahr, wo sie real vorhanden

sind und reagieren qualifiziert darauf

aber

sie stülpen den Mädchen und Jungen nicht

vorgefertigte Differenzen über: sondern durch die Bewusstmachung der unbewussten Vorurteile

betreffend Geschlechtsrollendifferenzierung verhindern sie die Einengungen von Schülerinnen

und Schülern auf lediglich in der theoretischen

Überlieferung vorhandene

GeschlechterCharakteristika und ermöglichen und fördern so die Ausbildung der facettenreichen

Persönlichkeit des individuellen Mädchens und des individuellen Jungen.

Geschlechtergerechte Schule

bildet nicht

„typische“ Mädchen und „typische“ Jungen.

Geschlechtergerechte Schule bildet Menschen.

 

Bärbel M.Peschl, Januar 2003

Vorsitzende FrauenUndSchule Hessen e.V. contact@frauenundschule-hessen.de http://www.frauenundschule-hessen.de“

So stelle ich mir mein Utopia vor!!!

 

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6 Gedanken zu “Geschlechtergerechte Schule

  1. Davon sind wir noch meilenweit entfernt….seufz….
    Es gibt wirklich noch viel zu tun.

    Ein bißchen besser ist es ja geworden im Vergleich zu meiner Schulzeit, aber trotzdem besteht noch jede Menge Handlungsbedarf.

    Gefällt 1 Person

  2. Yes, how many bids in an 6 year timeframe, but the NNNNBE has esnsltiaely been blocked out going forward and the ACC has a spot at the big boys table.

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